Begleitung und Ablauf der Eingewöhnung
Uns ist es wichtig, dass Sie und Ihr Kind unsere Einrichtung nach und nach kennen lernen, deshalb bauen wir die Eingewöhnung in mehreren Schritten auf.
Für das Kind bedeutet das
Sie als Eltern sind für eine feste Zeit des Tages nicht verfügbar, Ihr Kind muss Vertrauen zu einer anderen Bezugsperson aufbauen, die gleichzeitig für viele andere Kinder da ist. Es soll Beziehungen zur Gruppe und zu anderen Kindern entwickeln. Zudem muss es neue Regeln lernen und sich einem neuen Tagesrhythmus anpassen.
Bereits bei der Anmeldung konnten Sie einen ersten Eindruck unserer Einrichtung gewinnen. Mit der Bestätigung des Kindergartenplatzes erhalten Sie die Einladung zum Kennenlernnachmittag. Dort werden Sie und Ihr Kind die Gelegenheit haben das Gruppenzimmer und die Fachkräfte besser kennen zu lernen.
Folgende Prinzipien sind wichtig:
- Die Eingewöhnung im Kindergarten unterscheidet sich von der Krippe: Sie verläuft meist kürzer und zügiger. Zu Beginn gibt es eine feste Bezugserzieherin bzw. festen Bezugserzieher. Auch das andere päd. Personal beginnt zügig mit der Kontaktaufnahme.
- Nicht alle Kinder starten gleichzeitig, damit wir jedem Kind ausreichend Aufmerksamkeit geben können. Der Start wird gemeinsam mit Euch abgestimmt.
- Die ersten Kindergartentage sind zeitlich verkürzt. Bitte seid in dieser Zeit jederzeit erreichbar.
- Wenn Euer Kind dazu bereit ist, kann es - nach Absprache - bereits ab dem ersten Tag alleine im Kindergarten bleiben.
- Nach dem gemeinsamen Ankommen in der Gruppe findet, wenn möglich, eine Trennung statt. Wir gestalten die Eingewöhnung individuell und kindorientiert. Die Zeiten werden schrittweise verlängert.
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In den ersten Tagen sollte Euer Kind nicht vor 8.00 Uhr kommen und zunächst zu Hause zu Mittag essen.
Wie Ihr Euer Kind unterstützen könnt
- Habt Vertrauen in Euer Kind, in uns als Fachkräfte und in unsere pädagogische Arbeit
- Vergleicht Euer Kind nicht mit anderen - jedes Kind hat sein eigenes Tempo
- Gestaltet Trennungen klar, ruhig und kurz: bewusst verabschieden und anschließend zügig gehen
- Sprecht offen mit uns über Fragen, Sorgen oder Beobachtungen und gebt uns Rückmeldung zum Tagesverlauf zu Hause
- Plant in den ersten Tagen möglichst wenig Termine
- Baut keinen Druck auf - Aussagen wie "Im Kindergarten musst du das können" verunsichern Euer Kind
Wichtig zu wissen!
Eine gelingende Eingewöhnung braucht Zeit, Geduld und Vertrauen. Wir begleiten Euch und Euer Kind individuell und stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung.
Weitere Möglichkeiten:
- Hospitationsmöglichkeit der Eltern in den jeweiligen Gruppen
- Rituale die den Kindern Sicherheit geben (Verabschieden, Winken am Fenster, Morgenkreis, Gartenzeit, Mitbringen von Kuscheltieren/Schmusedecken, o.ä.)
- Tägliches Feedback und Austausch mit den Eltern
- Austausch mit dem Krippenpersonal, bzw. der Leitung der Eltern-Kind-Gruppe
- Besuch der Erzieherinnen in der Krippe zum Kennen lernen der Kinder
- Einladungen zu Festen und Feiern vor Eintritt in den Kindergarten
- Elterngespräch nach einigen Wochen, zum Austausch und besserem Kennen lernen der Kinder
Wichtig ist, dass auch Sie als Eltern schnell einen positiven Bezug zur Einrichtung und den Fachkräften aufbauen, im täglichen Kontakt bleiben und lernen aktiv Ihr Kind los zu lassen.
Zudem ist eine gute und kommunikative Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Eltern und uns Fachkräften sehr wichtig um einen positiven Übergang zu ermöglichen.